Seit 2007 können deutsche Anleger ETCs über Xetra handeln. Sechs der 17 Edelmetallpapiere sind physisch hinterlegte Varianten. Einzige Konkurrenz: Xetra Gold von Deutsche Börse Commodities. Die börsengehandelten Edelmetallpapiere bieten eine echte Alternative zu klassischen Zertifikaten und Fonds. Doch einige Besonderheiten sollte man als Anleger wissen, bevor man investiert.
Die Hoffnung auf eine Konjunkturerholung, die derzeit an den Börsen durchgespielt wird, wirkt sich positiv auf die Preise von Platin und Palladium aus: Beide Rohstoffe gelten nämlich als Industriemetalle, die vor allem von einer Belebung in der Automobilindustrie profitieren könnten.
Es scheint schon so lange her. Doch erst vor zwei Monaten lösten Käufer einen wahren Run auf Goldbarren und -münzen aus und orderten für den heimischen Keller gleich noch einen Tresor mit. Die Finanzkrise und der Absturz der Aktien ließen Anleger in den sicheren Hafen des Goldes flüchten. Viele Experten prognostizierten im Februar schon 1200 Dollar/Feinunze.
Mit immer neuen Rabatten und Free-Trade-Aktionen wollen Online-Banken börsengehandelte Indexfonds an die Kunden bringen. Mit Erfolg: Der ETF-Anteil in den Depots steigt. Auch als Sparpläne sind sie zunehmend gefragt.
Bei schlechten Nachrichten von den Finanzmärkten stehen die Kunden bei den Goldhändlern Schlange. Gold ist seit Jahrtausenden eine Währung, die weltweit akzeptiert wird. Doch auch wenn das Edelmetall als krisenfest gilt, kann sein Wert schwanken. Der Preis für eine Feinunze betrug 2006 rund 550 Dollar. Zurzeit pendelt er um 900 Dollar. Die weltweite Nachfrage nach Gold steigt.