Das Gold der HMS Edinburgh
Es trug sich im zweiten Weltkrieg zu: Damit das Schiff HMS Edinburgh nicht in deutsche Hände fällt, versenkten es die Briten in der Barentsee selbst. An Bord waren unter anderem 5,5 Tonnen Gold, die in der Folge auf den Meeresgrund taumelten.
Da das Wrack in 200 Metern Tiefe lange Zeit als Kriegsgrab galt, war es für Taucher tabu. Nach der Aufhebung des Verbots machte sich ein Engländer, der auf das Wracktauchen spezialisiert war, an die Schatzsuche – vergeblich. Auch andere Expeditionen versuchten ihr Glück, doch von dem versunken Gold fehlte lange Zeit jede Spur. Bis besagter Engländer am 15. September 1981 das Gold in der ehemaligen Munitonskammer des Schiffes entdeckte. Reich machte es ihn allerdings nicht, weil er seine gesamten Ersparnisse in die Expedition gesteckt hatte. Von der Britischen Regierung wurde er wegen Betrugs verklagt und musste sich dem Vorwurf der Grabschändung stellen. Zudem forderte das Finanzamt eine Million Pfund von ihm.

