Das Nazi-Gold im Toplitzsee
Nachdem Taucher immer wieder das ökologische Gleichgewicht stören, um im Toplitzsee nach dem legendärgen Nazi-Gold zu suchen, hat der Eigner des Sees, die österreichische Bundesforste AG dazu bereiterklärt, den See zu kartografieren. Wird das Nazi-Gold jetzt ans Licht befördert?
Die Bundesforste AG will mit der Kartografierung erreichen, dass die eigentlich sowieso verbotenen Tauchgänge in diesem See unterbleiben, wenn geklärt ist, dass sich kein Gold auf dem Grund des Sees befindet. Immer wieder kommen Menschen aus allen Ecken Deutschlands und der Welt in voller Montur zu dem See, um das legendäre Nazi-Gold zu finden. Im Jahre 1959 wurde der See von einem Team des Magazins “Der Stern” unter die Lupe genommen. Dabei fand man diverse Nazi-Akten, in denen über die Herstellung von Falschgeld berichtet war – vom legendären Goldschatz fehlte jedoch jede Spur.
Im Jahr 1963 kam ein Taucher bei der Schatzsuche ums leben, 1980 wurde das Gelände komplett polizeilich abgeriegelt, um die Untersuchungen in Ruhe fortzuführen – ohne Ergebnis. Von 1983 – 1987 machte sich ein Biologe daran, den Schatz zu finden. Allerdings fand er nur Falschgeld und Munition.
Noch im Jahr 2000 gab es am Toplitzsee eine Expedition, die 20 Millionen Euro verschlang. Damals barg man einen Metallkoffer am Grund des Sees, dieser enthielt allerdings nur Knochen und Kronkorken. Vom Nazi-Gold fehlt bis heute jede Spur- vielleicht wird es irgendwann irgendwer dem See entreißen.

