Goldfonds

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Käufer von Goldaktienfonds sind an den Minengesellschaften beteiligt. Sie haben eine Sachwertanlage im Depot, die auch bei starker Inflation ihren Wert behalten kann. Zugriff auf Goldbestände hat man damit aber nicht.

Das bietet zum Beispiel der Goldfonds von HansaInvest, den die Hamburger Fondsgesellschaft zu Jahresbeginn aufgelegt hat. Ziel des Hansagold ist es, den Goldpreis abzubilden. Manager Nico Baumbach darf für bis zu einem Drittel des Fondsvermögens echtes Gold kaufen. Mehr ist gesetzlich nicht erlaubt. Den Rest steckt er in Staatsanleihen und Zertifikate.

Der Fonds wirbt damit, dass Anleger, die ihre Anteile zurückgeben, Gold dafür bekommen können. Allerdings bekommen sie das Gold nicht direkt, sondern kaufen es mit dem Geld, das sie aus dem Verkauf der Anteile erlösen. Sollten die Anleger einen wirklichen Inflationsschutz wünschen, sollte die Rückzahlung jedoch direkt in Gold erfolgen. Dazu muss bekannt sein, welche Menge Gold je Anteilsschein verbrieft ist.

Das ist zum Beispiel bei beiden Goldfonds aus der Schweiz der Fall: In der Schweiz dürfen Fonds, anders als in Deutschland, für das gesamte Fondsvermögen Gold kaufen. Das machen zum Beispiel der ZKB Gold ETF, ein börsengehandelter Goldfonds der Züricher Kantonalbank und der Julius Bär Physical Gold Fund.

Beide Fonds sind in Deutschland nicht zum öffentlichen Vertrieb zugelassen. Anleger können sie aber an der Schweizer Börse in Zürich kaufen. Sie sollten sich zuvor erkundigen, ob ihnen steuerliche Nachteile gegenüber in Deutschland registrierten Fonds entstehen.

21. Mai 2009
Posted in Gold-Zertifikate — goldanlage @ 11:27

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