Goldkauf und Verwahrung

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Bei schlechten Nachrichten von den Finanzmärkten stehen die Kunden bei den Goldhändlern Schlange. Gold ist seit Jahrtausenden eine Währung, die weltweit akzeptiert wird. Doch auch wenn das Edelmetall als krisenfest gilt, kann sein Wert schwanken. Der Preis für eine Feinunze betrug 2006 rund 550 Dollar. Zurzeit pendelt er um 900 Dollar. Die weltweite Nachfrage nach Gold steigt.

Wer seinen Hunger nach Gold stillen will, sollte flexibel sein. Zum Beispiel sind nicht immer alle Münzen stets verfügbar. Unter Umständen muss man einen etwas höheren Preis für das gleiche Material in Kauf nehmen, etwa bei dem südafrikanischen Krügerrand. Allgemein sollte der Preis einer Münze mit einer Unze Feingewicht nicht mehr als zehn Prozent über dem aktuellen Goldpreis liegen. Bei Goldbarren, die es ab einem Gramm zu rund 20 Euro gibt, ist der Preis pro Unze etwas geringer.

Bleibt die Frage: Wohin mit dem Gold? Wie kann man es richtig verwahren? Neben dem heimischen Tresor gibt es kostenpflichtige Bankschließfächer. Diese sind jeweils bis zu 20 000 Euro versichert. Einige Handelshäuser bieten auch die Lagerung im Ausland an. Hier empfiehlt es sich, das Land nach seiner wirtschaftlichen Stabilität auszusuchen. In der Weltwirtschaftskrise der 20er-Jahre haben Regierungen auch Gold beschlagnahmt. Es gibt zwar Versicherungen für Gold im Ausland, im fall einer ganz großen Krise helfen aber auch die wenig. Neben der Direktanlage in Gold gibt es aber auch jede Menge abgeleitete Produkte (ETFs/ETCs). Sie haben keine Aufbewahrungsprobleme.

5. August 2009
Posted in Allgemein — goldanlage @ 18:58

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