Mit Goldaktienfonds Gewinne einfahren

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Vom Goldpreisanstieg kann man als Anleger langfristig profitieren – und dazu regelmäßige Gewinne einfahren. Wie funktioniert die Anlage mit Goldaktienfonds?

Gold gilt schon seit Jahrhunderten als sicherer Hafen in Krisenzeiten. Die Sorgen um die Schuldenkrise in der Euro-Zone, die mit hoher Wahrscheinlichkeit trotz der getroffenen Hilfsmaßnahmen von 750 Milliarden Euro zu einer Destabilisierung des Finanzsystems führt, treiben zahlreiche Anleger in das beliebte Anlagemetall: Gold.

Das macht sich auch an den bei den hierzulande erhältlichen Goldminen-Fonds bemerkbar. Mit einem Volumen von fast 7 Milliarden Euro bilden die Portfolios zwar nur eine Randgruppe unter den Fonds, doch ihr Gewicht steigt.

“Die Investoren sind auf der Suche nach Sicherheit”, weiß der Manager des größten Goldminen-Fonds, BlackRock World Gold. Im selben Atemzug erwähnt er neben der derzeitigen Krisenphase auf die langfristige Perspektive eines solchen Investments als Inflationsschutz. Mit Gold schützen sich Anleger gegen den Kaufkraftverlust.

Hohe Gewinne sind möglich

Im Unterschied zu Goldfonds, bei denen ein Anteil physisches Gold hinterlegt wird oder zu dem ETCs, die die Entwicklung des Goldpreises abbilden, investieren Goldaktienfonds in Aktien von Unternehmen, die in der Goldförderung tätig sind. Dabei spielt die Entwicklung des Goldpreises zwar eine wichtige, nicht aber die wichtigste Rolle für die Entwicklung der Kurse. Es hängt auch viel von den Kosten für Öl, Stahl und Löhne ab. Allein der Ölbedarf einer Mine im Tagebau verschlingt 30 Prozent der Kosten. Eine Unze zu produzieren kosten derzeit zwischen 500 und 800 Dollar. Bei einem Goldpreis von mehr als 1000 Dollar verdienen die meisten Minen gutes Geld.

Dividende

Großer Vorteil von Goldminenfonds im Vergleich zu physischem Gold und ETCs: die laufende Ausschüttung (Dividende). Setzt man zumindest auf die großen Goldminenfonds, dann führt das für den Eigentümer zu einem – wenn auch kleinen – Einnahmestrom. Empfehlenswerter Standardwertefonds neben dem bereits erwähnten von BlackRock World Gold ist der DWS Gold & Precious Metal. Der Market Access NYSE Acra Gold Bugs ist ein ETF, der den Minenindex NYSE-Acra-Gold-Bugs abbildet. Dabei kommen die Standardwerteprofis kaum an Marktführern wie Goldfields, Newmont Mining, Barrick Gold und Goldcorp vorbei. Investieren tun diese Fonds in Nordamerika, Südafrika und Australien.

Nebenwertespezialisten

Jenseits der bereits etablierten Goldminen graben Nebenwertespezialsten nach den Marktführern von morgen. Ein Pionier unter diesen ist der Craton Capital Precious Metal Fund. Er verfügt über eine Liste von 150 Unternehmen, die von keinem der führenden Investmenthäuser abgedeckt werden. Darunter viele, die selbst noch vor der Goldförderung stehen. In ein solches Unternehmen zu investieren birgt allerdings ein hohes Risiko. Ist man erfolgreich, darf man sich meist auch über fulminante Gewinne freuen. Anleger, die mit Goldaktienfonds sowohl von den Marktführern als auch von den Newcomern profitieren wollen, splitten ihren Einsatz und wählen je einen guten Standard- und Nebenwertefonds.

29. Mai 2010
Posted in Gold-Zertifikate — goldanlage @ 15:00

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