Augen auf beim Goldbarrenkauf!

GoldbarrenGoldbarren werden oftmals nicht nur als praktische Form der Geldanlage verwendet, sondern auch als Geschenk verschenkt. Der Vorteil von Goldbarren: Ab einer Feinheit von 995 sind sie von der Mehrwertsteuer befreit. Die Barren sind in verschiedenen Gewichten verfügbar, die von 1 Gramm bis zu 25 Kilo reichen. Die Barren werden von verschiedenen Präge- und Scheideanstalten hergestellt, z.B.: Umicore S.A. (Belgien), Degussa GmbH (Düsseldorf), Heraeus Holding (Hanau), Münze Österreich (Wien), Pump Suisse (Schweiz), Credit Suisse ...

Kleinere Barren werden ausgestanzt, sie verfügen über eine geradlinige und kantige Form. Barren ab 250g hingegen werden gegossen. Daher haben größere Barren rundere Kanten, die Oberfläche ist nicht ganz ebenmäßig und die Maße unterscheiden sich leicht. Während gestanzte Barren eher glänzen, schimmern gegossene, bedingt durch den Herstellungsprozess, eher matt. Eingestanzt wird stets das Gewicht, die Herkunft und bei großen Barren auch eine Seriennummer.

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Goldbarren: Feinheit

Reines Gold hat 24 Karat. Seitdem man aber auf das metrische System umgestellt hat, wird der Feingehalt meist in Promille angegeben: 24 Karat entsprechen somit einer Feinheit von 999 Promille.

Goldbarren oder Goldmünzen kaufen?

Der Kauf kleiner Mengen Gold ist mit höheren Aufschlägen verbunden. Der Grund dafür ist, dass eine kleinere Stückelung höhere Produktionskosten erfordert. Daher ist es für den Einzelnen günstiger, sofern er über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügt, große Goldbarren zu kaufen, anstatt z.B. die kleineren Münzen. Anfang 2009 kostete ein Gramm Münzgold noch etwa 32 Euro, während man für ein Gramm Goldbarren nur etwa 20 Euro berappen musste.

Goldbarren kaufen: Auf was muss man achten?

Aufbewahrungskosten:

Möchte man sein Gold zu Hause lagern, muss man damit rechnen, dass die Versicherung ihre Beiträge erhöht. Alternativ kann man natürlich einen Banktresor mieten, doch auch diese Lagerung ist mit Kosten verbunden.

Goldbarren wieder verkaufen:

Die meisten Menschen nutzen Gold als langfristige Form der Geldanlage. Was nicht bedeutet, dass man seine Barren nicht irgendwann einmal auch wieder zu Geld machen will. Dabei ist zu beachten, dass man natürlich durch die Differenz zwischen Kauf und Verkauf etwas verdient. Gleichsam sollte man immer den Euro-Dollar-Kurs im Blick behalten, denn der Goldpreis wird stets in Dollar berechnet. Daher reicht es eben nicht aus, zu einem bestimmten Zeitpunkt einen um 25% höheren Goldpreis zu haben, wenn der Dollar gleichzeitig um 25% gefallen ist. So hätte man keinen Gewinn gemacht. Wo man Goldbarren kaufen kann erfahren sie hier.

Goldbarren als langfristige Geldanlage:

Dass man mit Gold nicht die immensen Gewinne einstreichen kann wie mit Aktien oder Fonds, sollte jedem klar sein. Gold sollte immer als langfristige und sehr sichere Form der Geldanlage betrachtet werden, oder um kurzfristig seine Gelder in Sicherheit zu bringen (Stichwort Finanzkrise).

Steuern:

Unschlagbarer Vorteil von Goldbarren: Der Gewinn aus dem Goldverkauf bleibt ab 2009 von der Steuer befreit. Leider gilt dies nur für physisches Gold, nicht für Wertpapiere. Für diese werden ab 2009 25% Abgeltungssteuer fällig.

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