Der letzte Euro-Krisengipfel war ein Flop, die Schuldenkrise ist alles andere als gelöst. Menschen stürmen auf die Banken um ihr Geld abzuheben und rennen Goldhändlern den Laden ein, um noch ein paar Barren zu kaufen. All das spielt sich aktuell ab – und doch zeigt sich der Goldpreis verhalten. Zuletzt fiel er erneut unter die 1700 Dollar-Marke. Warum?
Eben noch auf Höhenflug – jetzt schon im Keller. Der Goldpreis hat gestern einen fulminanten Sturzflug hingelegt. Binnen weniger Stunden sackte der Preis von fast 1900 Dollar/Feinunze am Tag zuvor auf nun 1716 Dollar/Feinunze ab. Was ist hier passiert?
Bevor wir als Anleger loslegen und einfach bestimmte ETFs kaufen, muss das Portfolio strukturiert und ein Anlageplan erstellt werden. Dabei wird davon ausgegangen, dass der Anleger bestimmte Vorkenntnisse in Bezug auf Anlagekonzepte besitzt.
Bei schlechten Nachrichten von den Finanzmärkten stehen die Kunden bei den Goldhändlern Schlange. Gold ist seit Jahrtausenden eine Währung, die weltweit akzeptiert wird. Doch auch wenn das Edelmetall als krisenfest gilt, kann sein Wert schwanken. Der Preis für eine Feinunze betrug 2006 rund 550 Dollar. Zurzeit pendelt er um 900 Dollar. Die weltweite Nachfrage nach Gold steigt.