70 Prozent des bisher zu Tage geförderten Goldes schlummert in Schmuckschatullen. Gold als Geldanlage ist so lange noch gar nicht so populär wie in den letzten Jahren seit 2008. Die größten Goldvorräte an Anlagegold horten hingegen die Zentralbanken, die auch derzeit wieder massig nachkaufen. Zuletzt stocke die Koreanische Zentralbank ihre Vorräte um 15 Tonnen Gold auf. Da drängt sich die Frage auf, ob nicht Spekulanten versuchen könnten, den Goldpreis zu ihren Gunsten zu beeinflussen.
Die aktuelle Korrektur bei den Rohstoffen können wir getrost ad acta legen. Der Goldpreis galoppiert wieder auf und davon. Dabei hatte das glänzende Edelmetall seinen Anhängern vor kurzem mit seinem Absturz von 14% innerhalb von nur drei Tagen einen gehörigen Schrecken eingejagt.
Auch wenn China derzeit auf Platz 1 der Goldförderer steht, die größten Goldvorkommen auf der Erde gibt es in Australien und Afrika. Doch auch in den USA gibt es noch einiges aus dem Boden zu kratzen. Großes Potenzial haben auch die USA mit 33.000 Tonnen Gold.
Gold ist begehrt – und zwar nicht nur aufgrund seiner einzigartigen physikalischen Eigenschaften, sondern einfach auch deshalb, weil es selten und nicht künstlich reproduzierbar ist. Über die tatsächlich vorhandenen Goldresourcen auf der Erde gibt es viele Spekulationen. Doch wie viel Gold gibt es wirklich auf der Erde?
Die heftige Kurskorrektur beim Gold und Silber, im Wesentlichen verursacht durch Marginerhöhungen an der COMEX, haben zahlreiche Anleger zum Einstieg in diese Edelmetalle genutzt.