Goldminenaktien haben Aufholpotenzial
Wer vom steigenden Goldpreis profitieren will, hat in der Regel 2 Möglichkeiten: Entweder er kauft physisches Gold in Form von Barren und Münzen oder er setzt auf Goldminenaktien, um so indirekt von einer positiven Goldpreisentwicklung zu profitieren.
Dabei kann es durchaus profitabel sein, jetzt auf Goldminenaktien zu setzen, denn selbst die Big Player wie Gold Fields oder Barrick Gold laufen dem Goldpreis seit geraumer Zeit hinterher und sind somit teilweise unterbewertet. Die Ursachen dafür sind weitgehend: Jede Menge Geld wurde in Übernahmekandidaten gepumpt. In der Regel ist es nämlich einfacher, kleine Explorer mit vielversprechenden Claims zu schlucken, als selbst nach weiteren Lagerstätten Ausschau zu halten. Außerdem stiegen außer dem Goldpreis leider auch die Förderkosten. So einfach wie es klingt, mit Goldminenaktien vom steigenden Goldpreis zu profitieren, ist es dann also doch nicht. Denn der Unternehmenserfolg hängt von mehr Kriterien ab als von einem hohen Goldpreis, zum Beispiel auch von den Tätigkeiten der Konkurrenz. Aktien werden schnell in den allgemeinen Abwärtsstrudel am Finanzmarkt mit reingezogen. Im Vergleich zu anderen Rohstoffaktien, wie z. B. Kupfer oder andere industriell benötigte Metalle, liegt Gold weit vorne, weil es weniger konjunkturabhängig ist und von vielen in turbulenten Zeiten als Zuflucht genutzt wird. So konnte der Amex Gold Bugs, ein Korb aus 16 verschiedenen Minen weltweit, in fünf Jahren eine Rendite von fantastischen 75% einfahren.
Goldaktien haben weiterhin Potenzial
Goldminen haben noch einiges an Aufholpotenzial, sie haben sich im Vergleich zum Goldpreis in den letzten Jahren deutlich schlechter entwickelt. Das Positive für Anleger: Obwohl sie von einem steigenden Goldpreis profitieren, machen sie auch bei sinkenden Preisen noch einen Gewinn. Noch ein kleines Schmankerl für Anleger: Konzerne wie Newmont Mining möchten demnächst höhere bzw. goldpreisabhängige Dividenden an die Anleger ausschütten.


