Aussichten für Platin und Palladium
Auch für Platinmetalle sieht es in nächster Zeit gut aus. Der Grund ist, dass sich das Defizit für das Edelmetall vergangenes Jahr um 80.000 Unzen auf 375.000 Unzen ausgeweitet haben soll, weil die Nachfrage größer war, als das Angebot. Vor allem Anleger setzen immer stärker auf dieses doch exotischere Edelmetall. Die kommenden 6 Monate wird mit einem Platinpreis von bis zu 1350 Dollar/Unze gerechnet. Letzten Donnerstag notierte Platin bei 1150 Dollar, nachdem es vor einer Woche noch 50 Dollar günstiger war.
Palladium
Auch das Angebot an Palladium geht zurück. Die Nachfrage blieb zwar mit einem Plus von 0,2 Prozent konstant, das Angebot fiel hingegen um 15%. Dies hatte zur Folge, dass sich der Marktüberschuss um 73 Prozent auf 460.000 Unzen regulierte.
Aufgrund einer relativen Unterbewertung halten Experten in den kommenden Monaten einen Preisanstieg von derzeit 236 Dollar/Unze auf 280 Dollar für möglich. Bricht die Nachfrage allerdings ein, könnte der Preis auch auf 180 Dollar sinken.
Dennoch sind sich die Rohstoffexperten sicher, dass Palladium sich auf dem aufsteigenden Ast befindet. Für ein neues Hoch sprechen die Kurse in den vergangenen Monaten, die einen klaren Aufwärtstrend signalisierten. Allerdings hängt die Preisentwicklung jedoch stark von der Automobilindustrie ab, um die es ja derzeit nicht allzu gut bestellt ist.


